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25.08.2002
19:30

Prezien: "Pretziener Wehr" wird am Montag, den 26.08.2002 gegen 8.00 Uhr wieder geschlossen

25.08.2002
19:25

Prezien: "Dornburger Sil" in Pretzien wurde heute um 14.30 Uhr geöffnet.

25.08.2002
18:25
Pegel Strombrücke 4,82 m
25.08.2002
18:15

Landeshauptstadt Magdeburg: Katastrophenalarm wird Montagmorgen aufgehoben:

Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts kehrt nach dem Jahrhundert-Hochwasser zur Normalität zurück. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat entschieden, den Katastrophenalarm für die Stadt Magdeburg zum Montag, dem 26. August 2002, 1.00 Uhr aufzuheben.

An den Deichen im Stadtgebiet gibt es keine Problemstellen mehr, so dass die Deichwachen heute gegen Mittag eingestellt werden konnten. Die Sickerstellen in der Kreuzhorst und in Randau sind trocken. Das Hochwasser fließt weiter zügig ab, der Pegel lag heute 13.00 Uhr an der Magdeburger Strombrücke bei 4,89 Metern. Die Bürger-Hotline unter der Telefonnummer 540 22 22 steht morgen ab 6.00 Uhr weiterhin für Fragen der Bürger zur Verfügung.

In der gesamten Stadt werden die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Die Sandsackbarrieren im Stadtgebiet und auf den Deichen werden zurück gebaut. Schwerpunkt der Aufräumarbeiten ist der Herrenkrug, wo das THW seit Freitag das Wasser abpumpt. Gestern wurde nördlich des Hotels der Deich in Richtung Umflutgelände geöffnet, damit die Wassermassen zurückfließen können. Da das Wasser jetzt zügig abläuft, rechnen die Experten damit, dass die Sanierung des Hotels in zwei bis drei Tagen beginnen kann.

Für Besucher – auch Fußgänger und Radfahrer - muss der Park vorläufig gesperrt bleiben. Da Bäume unterspült wurden und umkippen könnten, besteht Lebensgefahr.

24.08.2002
21:15
Pegel Strombrücke 5,16 m
24.08.2002
18:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Pretziener Wehr wird Montag wieder geschlossen

24.08.2002
14:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Spendenbereitschaft ist überwältigend:

Spendenbereitschaft ist überwältigend

Rund 100.000 Euro sind bisher auf dem Spendenkonto der Landeshauptstadt Magdeburg eingegangen. Am Donnerstag waren es genau 95.010,61 Euro. „Die Hilfsbereitschaft der Menschen in diesen für die Anwohner von Elbe und Mulde so schwierigen Tagen ist überwältigend“, freut sich Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Ich danke allen, die unsere Stadt durch ihre tatkräftige Mithilfe, durch Sachspenden oder durch Einzahlungen auf unser Spendenkonto unterstützt haben.“

Alle eingehenden Geldspenden wird die Landeshauptstadt verwenden, um die Schäden, die durch das Hochwasser entstanden sind, zu beseitigen. Bereits jetzt ist absehbar, dass der Schadenbetrag auch in Magdeburg in die Millionen geht. Am stärksten betroffen sind Grünanlagen und Parks sowie Sporteinrichtungen. Spenden zur Beseitigung der Hochwasserfolgen können weiterhin eingezahlt werden auf das Konto 140 000 101 bei der Stadtsparkasse Magdeburg (BLZ 8105 3272), Verwendungszweck: Hochwasser. Bitte für eine Spendenbescheinigung unbedingt Namen und Adresse sowie Verwendungszweck angeben.


Allen, die mehr als 100 Euro gespendet haben, wird das Stadtsteueramt eine Zuwendungsbestätigung ausstellen. Auf Wunsch werden auch kleinere Beträge bestätigt, obwohl für Beträge bis 100 Euro der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung der Bank als Nachweis genügt.

Bei Rückfragen zu Zuwendungsbestätigungen stehen Frau Hoser (Tel.: 540 26 23) und Frau Köhlert (Tel.: 540 27 03) als Ansprechpartner im Stadtsteueramt zur Verfügung.

24.08.2002
11:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Magdeburg sagt Dankeschön:

Magdeburg sagt Dankeschön!

Nachdem sich die Situation in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts weiterhin normalisiert, können die Helfer von THW, Bundeswehr und Feuerwehr die Stadt verlassen, um andernorts zu helfen. Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat heute – stellvertretend für alle, die von außerhalb kamen, um hier zu helfen – die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks offiziell verabschiedet. „Im Namen aller Magdeburger danke ich allen, die hier tagelang schwer gearbeitet haben, um die Wassermassen einzudämmen und Schaden von unserer Stadt abzuwenden.“


Rund 20 Kilometer Deiche haben Einsatzkräfte des THW in Magdeburg seit Beginn des Katastrophenalarms am 15. August erhöht und gesichert. Sie waren u.a. auf dem Werder im Einsatz, im Hafen und in Randau. Allein in Randau hat das THW gemeinsam mit anderen Helfern 7 bis 8 Kilometer Deiche zum Schutz vor der Flut erhöht. Bis heute morgen waren die Helfer vor Ort, um den Deich auszuleuchten und Sickerstellen abzudichten. Derzeit sind Mitarbeiter des THW dabei, das Wasser im Herrenkrugpark abzupumpen.

Insgesamt waren in Magdeburg fast 2.500 Einsatzkräfte des THW aus mehr als 90 Ortsverbänden im Einsatz, davon allein 1.000 Männer und Frauen zur Verteidigung der Deiche in Randau. Stellvertretend dankte Magdeburgs Stadtoberhaupt den Helfern aus Augsburg, Sarstedt, Schondorf, Gransee und Magdeburgs Partnerstadt Braunschweig, die bis heute morgen den Deich geschützt haben.


„Es ist gut zu wissen, dass in Extremsituationen, wie wir sie gerade durchgemacht haben, professionelle und freiwillige Hilfe verfügbar ist“, dankte Oberbürgermeister Dr. Trümper den Einsatzkräften. „Dass es in Magdeburg nicht zur Katastrophe kam, ist auch den Profis von THW, Bundeswehr und Feuerwehr zu danken. Sie haben uns in schwieriger Situation mit Technik und Manpower verstärkt. Dafür ein herzliches Dankeschön.“

24.08.2002
10:10
Pegel Strombrücke 5,36 m
23.08.2002
18:30
Pegel Strombrücke 5,68 m
23.08.2002
18:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Was ist zu beachten, wenn das Hochwasser geht?
Das Hochwasser hinterlässt seine Spuren: Neben der Feuchtigkeit und dem Schlamm, begünstigen die milden Temperaturen unter anderem, dass Mücken ihre Brutstätten ausweiten. Auch Pilzbefall kann Folge langanhaltender Feuchtigkeit sein. Mit seinen Hinweisen möchte Ihnen das städtische Gesundheits- und Veterinäramt helfen, die richtigen Vorkehrungen zu treffen.

- Reinigen, gegebenenfalls desinfizieren betroffene Kellerräume und lassen Sie sie über eine längere Zeit austrocknen. So können Sie etwaigem Schimmelpilzbefall vorbeugen.

- Überflutete Gärten sollten nach Rückgang des Flutwassers sobald als möglich umgegraben werden. Damit wird vor allem der Insektenvermehrung (Mücken) und der Geruchsbelästigung vorgebeugt

- Durchfeuchtete Lebensmittel und Bioabfall sind möglichst schnell zu entsorgen. Alles Obst und Gemüse, das mit Überschwemmungswasser in Kontakt hatte, sollte auf keinen Fall verzehrt, sondern grundsätzlich entsorgt werden

- Nach Rückkehr in evakuierte Gebäude und Wohnungen sollte das Wasser vor dem Gebrauch über einen längeren Zeitraum aus den Leitungen ablaufen. (Derzeit gibt es keine Einschränkungen der Trinkwasserqualität in Magdeburg.)

- Bei der Beräumung von Sandsäcken und den Aufräumarbeiten in Kellern und Gärten ist es ratsam, Gummistiefel und Gummihandschuhe zu tragen.

- Nach Abschluss der Arbeiten sollten Sie ihre Hände gründlich mit Seife reinigen und lufttrocknen.

- Eine Bitte: Nicht mit ungewaschenen Händen, essen, trinken oder rauchen.

Nach Ablaufen des Hochwassers ist entlang der Elbe mit einer Mückenplage zu rechnen. Durch weiträumiges Trockenlegen der Brutstätten, also stehenden Gewässern aller Art, kann einer starken Vermehrung der Mücken vorgebeugt werden.

Hier sind weitere Maßnahmen zur Vorbeugung:

- Türen und Fenster sollten mit Mückengittern und Moskitonetzen versehen werden, die bei Kindern auch über dem Bett angebracht werden können.

- Insbesondere bei Kindern helle Kleidung wählen, da Mücken bevorzugt dunkel gekleidete Menschen anfliegen

- Schweiß wirkt auf die Mücken anziehend, daher ist regelmäßiges Duschen und sorgfältiges Abtrocknen zu empfehlen.

- Das Baden in Gewässern, vor allem in nicht öffentlichen, sollte vermieden werden.

- Mückenabwehrende Medikamente, zu denen Autan gehört, sind dringend zu empfehlen.

- Bei unkomplizierten Mückenstichen lindern auch sogenannte Mückenstichstifte den Juckreiz.

- In jedem Fall hilft es, wenn Sie unmittelbar nach einem Stich die Haut kühlen. Bei Infektionen durch Kratzen sollten Sie lokale desinfizierende Sprays anwenden.

23.08.2002
17:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Straßenbahnverkehr normalisiert sich:

Mit dem Rückgang des Hochwassers und der Beseitigung der Schäden können auch die Einschränkungen im Straßenbahn- und Busverkehr nach und nach aufgehoben werden. Lediglich die Buslinie 59 zur Stadthalle bleibt vorerst eingestellt. Für alle anderen Linien gilt wieder der normale Fahrplan.

Bereits seit gestern Nachmittag fährt die Buslinie 51 wieder bis Heyrothsberge. Die Straßenbahnlinien 5 und 6 verkehren vorerst nur bis zum Messegelände. Der Streckenabschnitt Breitscheidstraße – Herrenkrug bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Vom Messegelände zur Breitscheidstraße haben die MVB einen Shuttle-Verkehr eingerichtet. Die Busse verkehren Montag bis Samstag von 5.15 Uhr bis 21.15 Uhr und sonntags von 12.00 Uhr bis 20.15 Uhr.

Nach Inbetriebnahme des Straßenbahndepots in Westerhüsen verkehrt die Linie 2 ab Samstag wieder planmäßig.

Umfangreiche Änderungen der Streckenführung gibt es vorläufig noch für die Buslinie 57. Sie fährt zwischen Werner-von-Siemens-Ring und Dr.-Eisenbart-Ring auf folgenden Strecken:

Ab Dr.-Eisenbart-Ring:

über Friedrich-List-Straße

(mit zusätzlicher Bedienung der Mariannenstraße)

und Otto-Lehmann-Platz


Ab SKL Richtung Werner-von-Siemens-Ring: normale Verkehrsführung mit Ersatzhaltestellen am Salbker Platz (Einmündung Ferdinand-Schrey-Str.) und in der Saarbrücker Str./Ecke Ferdinand-Schrey-Str.

23.08.2002
16:30

Landeshauptstadt Magdeburg:  Weitere Containerplätze zur Entsorgung von Sandsäcken:

Zur Entsorgung von Sandsäcken stellt die Landeshauptstadt Magdeburg weitere Container zur Verfügung. Vor allem die Bürger von Pechau, Randau und Calenberge können dazu folgende Plätze benutzen:

- in Pechau: in der BreitenStraße (vor dem HEWI-Markt), Am Brückbusch, in der Hauptstraße

- in Randau: im Biesengrund, in der Randauer Dorfstrasse 14 und Zur Kreuzhorst und

- in Calenberge in der Calenberger Dorfstraße.

Die Bürger von Rothensee werden gebeten, den Betriebshof Marschweg (Ohrestraße) zur Entsorgung ihrer Sandsäcke zu nutzen.

Der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb weist darauf hin, dass das Kieswerk in Rothensee keine Sandsäcke von Privatpersonen und Gewerbetreibenden entgegen nimmt. Bitte die dafür eingerichteten Sammelplätze nutzen.


Die Bürger werden gebeten, die Container nur bis zum Rand zu füllen.

23.08.2002
15:30

Landeshauptstadt Magdeburg: Katastrophenalarm gilt vorerst bis Montag früh:

Nach Auffassung des Katastrophenstabes im Regierungspräsidium Magdeburg kann der Katastrophenalarm für die im Raum Magdeburg vom Hochwasser betroffenen Städte und Gemeinden vorerst nicht aufgehoben werden. „In der Stadt Magdeburg besteht aber keine akute Gefahr mehr“, schätzt Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ein. „Eine Evakuierung ostelbischer Stadtgebiete wird nicht notwendig sein, so dass die Bürger nach und nach in ihre Häuser zurückkehren können.“ Für die Bewohner der Siedlung Schiffshebewerk wird die Evakuierung ab sofort aufgehoben.

Die Lage an den Deichen in Magdeburg ist stabil und entspannt sich zusehends. Dennoch werden die Deiche weiterhin rund um die Uhr beobachtet und die „Deichfeuerwehr“ bleibt in Bereitschaft, um in kritischen Situationen sofort eingreifen zu können. Das Betreten der Deiche ist weiterhin streng verboten, wer gegen dieses Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Der Pegel an der Magdeburger Strombrücke sinkt kontinuierlich, er lag heute 13.30 Uhr bei 5,75 Metern. Die aktuellen Prognosen für die kommenden Tage:

24. August 02 5,65 Meter

25. August 02 5,35 Meter

26. August 02 5,10 Meter

27. August 02 4,85 Meter

28. August 02 4,60 Meter.

Da die Gesamtsituation in der Landeshauptstadt als stabil beurteilt wird, können auswärtige Helfer ab morgen die Rückreise antreten. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper dankt nochmals allen Helfern von THW, Bundeswehr, Polizei, Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen sehr herzlich für die engagierte Unterstützung bei der Sicherung der Stadt Magdeburg.

Indessen werden die Aufräumarbeiten in der gesamten Stadt fortgesetzt. Der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb hat für die Bevölkerung weitere Standorte zur Entsorgung von Sandsäcken eingerichtet. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe können heute 17.00 Uhr das Straßenbahndepot Südost wieder in Betrieb nehmen, so dass sich der Straßenbahnverkehr in Richtung Westerhüsen normalisieren wird. Die Straße Alt Salbke wird am Montag wieder für den Verkehr freigegeben, die Faulmannstraße muss vorerst noch gesperrt bleiben.

An allen Schulen der Stadt, die bislang noch geschlossen waren, wird am Montag wieder unterrichtet, lediglich an der Grundschule „Am Pechauer Platz“ und an der Sekundarschule „Thomas Mann“ kann der Unterricht voraussichtlich erst am Dienstag kommender Woche wieder aufgenommen werden. Auch die Strandbäder am Barleber und Neustädter See sind wieder geöffnet.

Für Rückfragen der Bürger bleibt die Hotline der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 540 22 22 auch über das Wochenende geschaltet. Sie ist heute bis 22.00 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 6.00 bis 22.00 Uhr besetzt. Über eine endgültige Aufhebung des Katastrophenalarms wird der Katastrophenschutzstab unter der Leitung des Oberbürgermeisters am Montag 8.00 Uhr entscheiden.

23.08.2002
15:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Schulpforten werden geöffnet, erste Strandbäder empfangen Gäste:

Für die Schüler fast aller Magdeburgs beginnt ab Montag, 26. August, der Alltag. Mit Ausnahme der Grundschule "Am Pechauer Platz" und der Sekundarschule "Thomas Mann" wird der Schulbetrieb in allen Schulen der Landeshauptstadt wieder aufgenommen. Auch die Schulen östlich der Elbe öffnen wie gewohnt ihre Pforten. An der Grundschule "Am Pechauer Platz" und an der Sekundarschule "Thomas. Mann" ist ab Dienstag, 27. August, zumindest die Betreuung der Schüler gesichert. Für Nachfragen stehen folgende Rufnummern zur Verfügung:


Staatliches Schulamt : 5675701

Sport- und Schulverwaltungsamt : 5403001

Jugendamt : 5403144 und 3145

Auch die Strandbäder Barleber See und Neustädter See empfangen seit Freitag, 23. August, wieder Badegäste. Die Wasserqualität wird dort ständig kontrolliert. Das Strandbad Salbker See bleibt vorerst geschlossen.

Eingeschränkt tätig ist bis auf weiteres das Umweltamt. Die Sachverständigen des Amtes sind im Außendienst unterwegs, wo sie die Beschaffenheit der Deiche kontrollieren.

23.08.2002
14:15

Landeshauptstadt Magdeburg: Soforthilfe erreicht Hochwassergeschädigte:

Einem Großteil der Hochwassergeschädigten in der Landeshauptstadt konnten die Mitarbeiter des für die Verteilung der Soforthilfe zuständigen Bauordnungsamtes helfen. Etwa zwei Drittel der Anspruchsberechtigten haben von dem Angebot zur Soforthilfe bereits Gebrauch gemacht.

Wer als Betroffener die Hilfe in Anspruch nehmen möchte, kann sich am Montag, 26. August, in der Außenstelle des Bauordnungsamtes (J.-Bremer-Str. 8, 5. Obergeschoss, Raum 540), in der Zeit von 09:00 bis 15:30 Uhr melden. Danach stellt die Außenstelle des Bauordnungsamtes dort ihre Tätigkeit ein. Betroffene, die den Termin nicht wahrnehmen können, haben die Möglichkeit, noch bis zum 30.09.2002 in schriftlicher Form die Zahlung einer Soforthilfe beim Bauordnungsamt zu beantragen.

Dem Antrag sollte die Bankverbindung der betroffenen Person zu entnehmen sein. Nach kurzer Bearbeitungsfrist wird den Personen, die die Voraussetzungen erfüllen, die Soforthilfe auf die angegebene Bankverbindung überwiesen.

Voraussetzung für einen Anspruch auf Soforthilfe ist, dass es sich beim Antragsteller um eine Privatperson handelt, die evakuiert wurde und bei der auch Teile der Wohnung überflutet wurden

23.08.2002
14:15
Pegel Strombrücke 5,75 m
23.08.2002
14:10
Landeshauptstadt Magdeburg: Sachspenden werden bestimmungsgemäß weitergeleitet (mehr)
23.08.2002
14:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Situation in Magdeburg normalisiert sich weiter (mehr)
23.08.2002
09:30
Pegel Strombrücke 5,81 m
22.08.2002
21:30
Pegel Strombrücke 5,97 m
22.08.2002
18:30
Landeshauptstadt Magdeburg: Bescheinigung für Reiserücktrittsversicherung (mehr)
22.08.2002
18:15
Landeshauptstadt Magdeburg: Wegen Hochwasser geschlossene Verwaltungsbereiche öffnen wieder (mehr)
22.08.2002
18:15
Landeshauptstadt Magdeburg: Weitere Schulen nehmen am Montag den Unterricht auf! (mehr)
22.08.2002
16:30
Pegel Strombrücke 6,00 m
22.08.2002
15:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Kindertageseinrichtungen in Ostelbien bleiben noch geschlossen (mehr)
22.08.2002
15:00
Landeshauptstadt Magdeburg:Standplätze zur Entsorgung von Sandsäcken (mehr)
22.08.2002
14:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Sachspenden helfen bei künftigen Katastrophenfällen (mehr)
22.08.2002
11:55
Pegel Strombrücke 6,05 m
22.08.2002
09:40
Pegel Strombrücke 6,08 m
22.08.2002
09:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Katastrophenfall für Magdeburg noch nicht aufgehoben – Aufräumarbeiten beginnen (mehr)
22.08.2002
00:40
MDR: Das Schlimmste scheint überstanden (mehr)
21.08.2002
20:00
Pegel Strombrücke 6,23 m
21.08.2002
20:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Weitere Schulen nehmen Unterricht auf (mehr)

21.08.2002
19:30
Landeshauptstadt Magdeburg: Lage in der Landeshauptstadt normalisiert sich (mehr)
21.08.2002
15:30
Pegel Strombrücke 6,28 m
21.08.2002
15:05
Landeshauptstadt Magdeburg: MVB richten Shuttle-Verkehr zwischen Salbke und Westerhüsen ein (mehr)
21.08.2002
13:05

Ministerium des Inneren:Karte aller gesperrter Straßen in Sachsen-Anhalt (den Mauszeiger über die Warndreiecke bewegen um nähere Informationen zu erhalten) hier noch eine aktuelle Liste aller Sperrungen

21.08.2002
12:30
Pegel Strombrücke 6,34 m
21.08.2002
10:25
Volksstimme: Steigendes Grundwasser bedrängt Bördelandhalle (mehr)
21.08.2002
10:15
Landeshauptstadt Magdeburg: Sicherung der Deiche hat weiterhin oberste Priorität (mehr)
21.08.2002
09:00
Pegel Strombrücke 6,35 m
21.08.2002
08:25
MDR: Hochwasser geht langsam zurück (mehr)
21.08.2002
07:00
Pegel Strombrücke 6,39 m
20.08.2002
23:30
Pegel Strombrücke 6,49 m
20.08.2002
19:25
Volksstimme: Eisenbahnknotenpunkt Magdeburg lahm gelegt (mehr)
20.08.2002
19:00
Wetteronline.de: Deichbruch im Jerichower Land (mehr) MDR: (mehr)
20.08.2002
18:00
Pegel Strombrücke 6,57 m
20.08.2002
18:15
Landeshauptstadt Magdeburg:Unterrichtsaufnahme an den öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in der Landeshauptstadt Magdeburg (mehr)
20.08.2002
17:30
Landeshauptstadt Magdeburg: Ab Donnerstag in den meisten Schulen wieder Unterricht (mehr)
20.08.2002
17:30
Landeshauptstadt Magdeburg: Soforthilfe für Hochwasser-Opfer (mehr)
20.08.2002
15:30
Landeshauptstadt Magdeburg: Mieter der Repkowstraße 10b und 10c können in ihre Wohnungen zurück (mehr)
20.08.2002
15:15
Landeshauptstadt Magdeburg: Einsatz neuer Helfer vorerst nicht notwendig (mehr)
20.08.2002
15:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Ehrenamtliche Helfer bei der Hochwasserkatastrophe sind gesetzlich unfallversichert ! (mehr)
20.08.2002
14:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Keine akute Hepatitis-A-Gefährdung in Magdeburg (mehr)
20.08.2002
13:05
Landeshauptstadt Magdeburg: Weiterhin keine Evakuierung der östlichen Stadtteile (mehr)
20.08.2002
11:10
MDR: Dammbruch bei Heyrothsberge (mehr)
20.08.2002
11:05
Landeshauptstadt Magdeburg: Hochwasserschutz braucht wieder freiwillige Helfer in der vergangenen Nacht hat der Scheitel des Elbe-Hochwassers Magdeburg passiert und der Pegel sinkt langsam. Dennoch bleibt die Situation gespannt, weil die Deiche auch in den nächsten Tagen dem Druck der Wassermassen standhalten müssen. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sind pausenlos im Einsatz, um schadhafte Stellen im Deich abzudichten und auszubauen.Um den notwendigen Nachschub an Sandsäcken zu sichern, werden ab sofort wieder freiwillige Helfer benötigt. Der Katastrophenschutzstab bittet freiwillige Helfer, sich in der Hermann-Gieseler-Halle in der Wilhelm-Kobelt-Straße zu melden, von dort werden die Einsätze koordiniert. Wenn möglich bitte Handschuhe mitbringen.
20.08.2002
10:30
Landeshauptstadt Magdeburg: Scheitel erreicht die Landeshauptstadt - Pegelstände sinken kontinuierlich
Früher als erwartet erreichte der Scheitel die Landeshauptstadt Magdeburg. Bereits gegen Mitternacht zeigte der Elbpegel an der Strombrücke den Höchststand bei 6,70 Meter an. Damit blieb der Scheitel rund 0,20 Meter unterhalb der ursprünglichen Prognose von 6,90 Meter.
Seit Mitternacht sinken die Werte kontinuierlich. So wurden um 01.00 Uhr noch 6,71 Meter gemessen. Eine Stunde später waren es bereits zwei Zentimeter weniger. Die Messung um 03.00 Uhr ergab 6,65 Meter. In Rothensee sank der Pegel von ursprünglichen 8,43 Metern um Mitternacht stündlich um einen Zentimeter.
Die Einsatzleitstelle zeigt sich zufrieden über die Entwicklung in Magdeburg. Neben der positiven Entwicklung des Scheitelwertes halten auch die Deiche den bisherigen Belastungen durch den Wasserdruck gut Stand. Einzelne Sickerstellen an den Deichen in der Kreuzhorst und in Randau konnten durch die Einsatzkräfte Vorort versorgt und behoben werden.
20.08.2002
07:30
Pegel Strombrücke 6,64 m
19.08.2002
23:00
Radio SAW: Magdeburg wird vorerst nicht evakuiert (mehr)
19.08.2002
22:55
MDR: Warten auf die Elbe-Flutwelle (mehr)
19.08.2002
22:40
Volksstimme: Die Sülze in Salbke staut sich (mehr)
19.08.2002
22:00
Pegel Strombrücke 6,80 m
19.08.2002
22:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Östliche Stadtteile Magdeburgs werden vorerst nicht evakuiert (mehr)
19.08.2002
19:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Aktuelle Hochwasserkarte
19.08.2002
13:00
Landeshauptstadt Magdeburg: Wasser in Kellern nicht abpumpen (mehr)
19.08.2002
10:05
Landeshauptstadt Magdeburg: Sicherung der Deiche wird fortgesetzt. (mehr)
19.08.2002
09:45
Pegel Strombrücke 6,63 m
19.08.2002
05:55
Es werden noch dringend freiwillige Helfer in Randau zur Deichsicherung benötigt. Es werden Bustransporte von der Hermann-Gieseler-Halle in der Wilhelm-Kobold-Straße zur Verfügung gestellt.
19.08.2002
05:45
Pegel Strombrücke 6,56 m
18.08.2002
22:15
Pegel Strombrücke 6,43 m
18.08.2002
20:30
Pegel Strombrücke 6,40 m
18.08.2002
18:45
Pegel Strombrücke 6,37 m
18.08.2002
17:35
Bitte keine Spenden mehr an den Deich Büchnerstraße und Wittenberger Platz !! Die Arbeiten dort sind abgeschlossen!!
18.08.2002
17:05
Prognose für den Pegelhöchststand der Elbe in Magdeburg sind 6,95 m. Die Berechnung scheint zuverlässig.
18.08.2002
17:00
INFO: Die Pegelanzeige an der Strombrücke funktioniert nach folgendem Prinzip: Es befinden sich in dem Pegelmesshäuschen 2 unabhängige Messgeräte. Über 15 min wird der Mittelwert der Messdaten gebildet. Beide Messgeräte zeigen Ihren eigenen Mittelwert auf je einer Seite des Häuschen an. Hierbei liegt ein Zeitunterschied zwischen beiden Messgeräten, so das es möglich ist, dass die beiden Anzeigen voneinander Abweichen. Der Aus diesen beiden Werten gebildete Mittelwert wird übermittelt.
18.08.2002
16:50

Landeshauptstadt Magdeburg: Kinderbetreuung für Ostelbien ab Montag gesichert:

Auf Grund der geplanten Evakuierungen in den Magdeburger ostelbischen Stadtteilen stehen die Kindertageseinrichtungen dort nicht zur Verfügung. Eltern können ab Montag ihre Kinder in andere Kindereinrichtungen der Stadt bringen und erfahren dort weiteres zur Betreuung. Dieser Ausweichplan gilt bis auf Widerruf. Eltern werden gebeten sich auf eine längere Ausweichzeit einzustellen.

Weiterhin sind Kindertageseinrichtungen auf dem Westufer der Elbe, die elbnah gelegen sind, in einem Schließungsplan zusammengefasst. Dieser braucht aber vorerst nicht in Kraft zutreten. In allen anderen Stadtteilen gelten in allen Kindergärten und Kindereinrichtungen die üblichen Betreuungszeiten. Informationen erhalten die Eltern in ihren Kindertagesstätten.

Evakuierung der Kindertagesstätten Ostelbien


Zu evakuierende Einrichtungen aufnehmende Einrichtungen

Kita „Kinderland am See“ Kita „Kuschelbären“
Pechauer Breite Straße 1 KK „Feldmäuse“
39221 Magdeburg Georg-Singer-Straße 9
Tel.: 0391/8111131 39128 Magdeburg
Leiterin: Frau Tuch Tel.: 0391/2529310
0391/2515540
Leiterin: Frau Hofmann
Frau Hausmann

Kita „Friedensweiler“ Kita „Traumhügel“
Zum Waldsee 33 Milchweg 6a
39114 Magdeburg 39128 Magdeburg
Tel.: 0391/8110196 Tel.: 0391/2524128
Leiterin: Frau Hunger Leiterin: Frau Lierath

Kita „Prester“ Kita „Kinderhaus“
Am Pechauer Platz 1 Kita „Am Stern“
39114 Magdeburg St.-Josef-Str. 17
Tel.: 0391/857707 39130 Magdeburg
Leiterin: Frau Kubern Tel.: 0391/7226158
Hort „Am Pechauer Platz“ 0391/7220024
Pechauer Platz 21 Leiterin: Frau Rohrpasser
39114 Magdeburg Frau Grube

Evang. Kita „Pfeiffersche Stiftungen“ I-Kita „Fliederhof I“
Pfeifferstr. 10 Johannes-Göderitz-Str. 30
39110 Magdeburg 39130 Magdeburg
Tel.: 0391/8505276 Tel.: 0391/7219547
Leiterin: Frau Newiger Leiterin: Frau Epha

Evang. Kita „Trinitatis-Gemeide“ I-Kita „Fliederhof II“
Berliner Chaussee 42 Johannes-Göderitz-Str. 31
39114 Magdeburg 39130 Magdeburg
Tel.: 0391/8110052 Tel.: 0391/7226201
Leiterin: Frau Rulfs Leiterin: Frau Hinz

Kita „Am Wasserfall“ Kita „ Busse-Bär“
Burchardstraße 15 Ferchländer Weg 1
39114 Magdeburg 39128 Magdeburg
Tel.: 0391/857880 Tel.: 0391/2528925
Leiterin: Frau Hennings Leiterin: Frau Vogler
Hort „Elbdamm“
Cracauer Straße 8-10
39114 Magdeburg
Tel.: 0391/8868799

Hort „Am Brückfeld“ Hort Bördegarten
Friedrich-Ebert-Str. 51 Othrichstr. 32
39114 Magdeburg 39128 Magdeburg
Tel.: 0391/8195803 Tel.: 0391/2887627
Leiterin: Frau Heite Leiterin: Frau Beckmann


Kita „Spielinsel“ Kita „Picasso-Str.“
Kita “Storchennest” Kita “Bummi”
Oststr. 1 Helene-Weigel-Str. 1
39114 Magdeburg 39128 Magdeburg
Tel.: 0391/5616007 Tel.: 0391/2524105
0391/5435367 0391/2515511
Leiterin: Frau Ihme Leiterin: Frau Wester
Frau Busse Frau Schulze
Hort „Am Kannenstieg“
Pablo-Picasso-Str. 20
39128 Magdeburg
Tel.: 0391/2445814
Leiterin: Frau Wohlfromm

18.08.2002
16:35

Landeshauptstadt Magdeburg: Kapazitäten für Sachspenden an der Hermann-Gieseler-Halle erschöpft:

Die Hilfswelle im Kampf gegen das drohende Hochwasser in der Landeshauptstadt Magdeburg ist überwältigend. Die Kapazitäten zur Annahme von Sachspenden sind jetzt erschöpft. Bitte bringen Sie keine Sachspenden mehr in die Hermann-Gieseler-Halle.

Lebensmittel werden die direkt an den Deichbaustellen erbeten. Bitte bringen Sie den Einsatzkräften und freiwilligen Helfern Obst und Erfrischungsgetränke direkt

- an das Kieswerk Rothensee

- auf den Werder, Oststraße und Zollstraße

- an der Wittenbergerstraße/Handelshafen

- am Deich Büchnerstraße

- und nach Randau.


Wenn Sie Hilfe für unsere Stadt leisten möchten, können Sie ihre Spende einsenden

auf das Konto: 14 00 01 01

BLZ: 810 53272

Kreditinstitut: Stadtsparkasse Magdeburg

Verwendungszweck: Hochwasser

18.08.2002
16:30
Pegel Strombrücke 6,33 m
18.08.2002
16:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Weiterhin vorerst keine Evakuierung Ostelbiens: Wegen der aktuellen Hochwasserprognosen müssen die Bewohner der vom Hochwasser bedrohten ostelbischen Gebiete vorerst nicht evakuiert werden. Zu diesem Ergebnis kam der Krisenstab der Landeshauptstadt unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf seiner Sitzung am Sonntagnachmittag, 18. August. Über eine Evakuierung zu einem späteren Zeitpunkt wird am morgigen Montag, 19. August, entschieden.
Nach den aktuellen Erkenntnissen erwarten die Experten vom Katastrophenstab den Höchststand der Elbe für Dienstag, den 21. August. Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass der Pegelstand ab Dienstag kontinuierlich sinken wird.
Unvermindert arbeiten die Einsatzkräfte gemeinsam mit den vielen freiwilligen Helfern Vorort daran, die Deiche weiter abzusichern. So werden die Arbeiten in Randau zur Erhöhung der Deiche fortgesetzt. Auch am Werder im Bereich der Zoll- und der Oststraße stapeln die Einsatzkräfte Material zur Sicherung des Wohngebiets.
Schaulustige gefährden die Deichanlagen: Aufgrund der potenziellen Gefährdung hat der Oberbürgermeister als Leiter des Katastrophenstabes verfügt, dass ein Ordnungsgeld erhoben werden soll. Wer ohne Anlass Deichanlagen betritt, muss mit einem beträchtlichen Bußgeld rechnen.

18.08.2002
11:15
SAW: Flut für Mittwoch in Magdeburg erwartet, Evakuierung am Barleber See angeordnet
18.08.2002
10:15
Pegel Strombrücke 6,21 m Der Scheitelpunkt der ersten Welle wird für Montag erwartet
18.08.2002
06:15
Pegel Strombrücke 6,19 m
18.08.2002
04:30
Pegel Strombrücke 6,15 m (MDR)
17.08.2002
23:30

Landeshauptstadt Magdeburg: Schülerbetreuung in Magdeburger Schulen gewährleistet:

Ab dem kommenden Montag, 19.08., findet in allen Magdeburger Schulen vorerst kein Unterricht statt. In den Grundschulen, die keine Evakuierten aufnehmen, wird eine Kinderbetreuung sowohl in den Vormittagsstunden als auch am Nachmittag abgesichert.

Bei den Schulen, die als Notunterkünfte Evakuierte aufnehmen, wird die Kinderbetreuung in anderen Einrichtungen gewährleistet. Die Kinder folgender Schulen werden in den jeweils genannten Einrichtungen betreut:

Schule ganztägige Betreuung für Kinder

Grundschule „Am Glacis“ Hort an der Grundschule „Annastraße“

Annastraße 18, Tel.: 0391/4 07 23 84


Grundschule „Hopfengarten“ Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung

(KJFE) Banane, Quittenweg 52

Tel.: 0391/61 63 72


Grundschule „Lindenhof“ KJFE „Reform“

Otto-Baer-Straße 85

Tel.: 0391/61 50 77


Integrierte Gesamtschule „Willy Brandt“ Hort „Amsdorfer Straße“ in der

Helmstedter Straße 42

Tel.: 0391/6 07 51 29


Schüler von Sekundarschulen und Gymnasien erhalten Informationen über Betreuungsmöglichkeiten direkt in ihren Schulen.


Bei Rückfragen stehen ab Montag die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes unter den Rufnummern:


0391/5 40 31 44

0391/5 40 31 45

0391/5 40 31 48

0391/5 40 31 26

17.08.2002
23:15
Wie wir bereits gestern festgestellt haben, daß die Strombückenanzeige defekt ist (bei der mittleren Ziffer ist der obere Balken auf dauer an) wurde dies heute vom Katastrophenschutzstab bestätigt.
17.08.2002
23:10

Landeshauptstadt Magdeburg: „Siedlung Schiffshebewerk“ wird evakuiert

Aufgrund der aktuellen Hochwassersituation wird derzeit der Magdeburger Teil der „Siedlung Schiffshebewerk“ evakuiert. Das hat der Katastrophenschutzstab beschlossen. Evakuierte, die nicht bei Verwandten oder Bekannten eine Unterkunft finden, werden in Schulen untergebracht. Zum Transport stehen Busse bereit. Ferner wurde den Bewohnern aller Bereiche des Barleber Sees (einschließlich des Zeltplatzes, der Anglersiedlung und der Bungalowsiedlungen) geraten, wenn möglich für die kommenden Tage außerhalb Quartiere zu suchen.

Der Katastrophenschutzstab teilt außerdem mit, dass der Magdeburger Elbpegel derzeit einen kleinen Defekt hat. Wenn die mittlere Ziffer den Wert „1“ anzeigen müsste, ist eine „7“ zu sehen. Bei einem tatsächlichen Pegelstand von 6,12 werden fälschlicherweise 6,72 angezeigt. Der Defekt soll schnellstmöglich repariert werden.

17.08.2002
23:10

Landeshauptstadt Magdeburg: Weiterhin noch keine Evakuierung

Aufgrund der aktuellen Hochwasserprognosen müssen die Bewohner der Gebiete Ostelbiens vorerst noch nicht evakuiert werden. Das beschloss der Katastrophenschutzstab der Landeshauptstadt Magdeburg unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf seiner Zusammenkunft am heutigen Nachmittag.

Nach einem Bericht zur Lage kam der Stab zu dem Ergebnis, dass die erreichten Pegelstände und die prognostizierten Werte momentan noch keine Evakuierung notwendig machen. Über eine Evakuierung zu einem späteren Zeitpunkt wird am morgigen Sonntag, 18. August, entschieden.

Zeitgleich appelliert der Katastrophenschutzstab an diejenigen, die schon Quartier außerhalb der bedrohten Stadtteile gefunden haben, vorerst dort zu bleiben. „Eine mögliche Evakuierung würde erleichtert werden, wenn weniger Personen betroffen sind“, erläutert der Leiter des Amtes für Brand und Katastrophenschutz Helge Langenhan die Empfehlung des Stabes.

Der Herrenkrug nördlich der Eisenbahnbrücke ist ab heute, 22.00 Uhr, voll gesperrt. Grund sind Überschwemmungen, die aus dem Bereich des Umflutkanals kommen. Der Bahndamm im Süden des Herrenkruges soll zum Schutz vor dem Wasser als Deich genutzt werden. Dazu werden die Bahndammunterführungen entsprechend verschlossen.

Die weiteren Schutzmaßnahmen im Stadtgebiet werden unvermindert fortgesetzt. Bereits abgeschlossen ist die Erhöhung des zwölf Kilometer langen Deichabschnittes zwischen der Büchnerstraße und der Kreuzhorst. Auch die Sicherungsmaßnahmen in der Turmschanzenstraße sind beendet.

Der Katastrophenschutzstab bittet darum, keine Lebensmittel in die Hermann-Gieseler-Halle zu bringen, da dort weder Kühl- noch Lagerungsmöglichkeiten bestehen. Außerdem wird die Bevölkerung aufgefordert, gesperrte Gebiete nicht zu betreten. Kinder sollten nicht in Überschwemmungsgebieten spielen.

Derzeit sind mehr als 3.000 Menschen im Katastropheneinsatz. Darunter sind knapp 2.500 freiwillige Helfer, etwa 400 Bundeswehrsoldaten, 140 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes und über 100 Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren.

17.08.2002
23:00
Kirche bietet Kinderbetreuung an: Die evangelische Paulusgemeinde in Stadtfeld bietet ab Montag Kinderbetreuung an für Grundschulkinder, deren Schulen wegen Hochwassergefahr geschlossen bleiben.
Die Kinder werden in der Zeit von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr von
Erzieherinnen und ehrenamtlichen Kräften betreut.
Treffpunkt für die Kinderbetreuung ist das Gemeindehaus der
Paulusgemeinde, Eingang Kleesstraße / Ecke Goethestraße.
Weitere Informationen bei Pfarrer Bartels, Tel. 733 10 39 sowie
im Gemeindebüro 733 35 94.
17.08.2002
18:15
Pegel Strombrücke 6,10 m
17.08.2002
17:15
Pegel Strombrücke 6,10 m
17.08.2002
14:50
Aktuelle Information zur Hochwassersituation: Aufgrund der aktuellen Hochwassersituation bittet der Katastrophenstab, den Herrenkrug nördlich des Bahndammes nicht mehr zu betreten. Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Herrenkrug zwischen der Elbe im Westen, dem Bahndamm im Süden und dem Umflutkanal im Osten von Überschwemmungen betroffen sein könnte. Es ist geplant, den Bahndamm im Süden als Hochwasserdeich zu nutzen. Dazu werden die Bahndammunterführungen in der Herrenkrugstraße und Breitscheidstraße entsprechend verschlossen. Die Straßenbahnen werden, soweit technisch möglich, bis etwa 16 Uhr auf der Herrenkrugstrecke verkehren.
17.08.2002
14:45
Helfer erst ab 18 Uhr wieder benötigt: Wer seine Hilfe bei der Sicherung der Dämme oder bei der Betreuung von Bürgern aus dem vom Hochwasser bedrohten Gebiet anbietet, möchte sich bitte in der Hermann-Gieseler-Sporthalle an der Wilhelm-Kobelt-Straße 40 einfinden. Nach Bericht der Einsatzleitung sind zur Zeit jedoch ausreichend Hilfskräfte im Einsatz. Erst gegen 18 Uhr sollten die Helfer, die derzeit im Einsatz sind, durch neue Kräfte ersetzt werden.
17.08.2002
14:40
MDR: Stadt verteilt keine Sandsäcke mehr
17.08.2002
14:35

MDR: Damm soll Zoo und Umspannwerk schützen:

Im Hafengelände der Landeshauptstadt arbeiten weiter mehrere hundert Einsatzkräfte am Bau eines 1,6 Kilometer langen Dammes. Der ein Meter hohe Schutzwall soll eine Überflutung der nördlichen Stadtteile verhindern. Unmittelbar hinter dem Damm liegt ein großes Umspannwerk, das dadurch ebenfalls vor den Fluten geschützt werden soll. Im Norden der Stadt ist unter anderem auch der Magdeburger Zoo vom Hochwasser bedroht.

Auch im Vorort Randau im Osten Magdeburgs werden die Arbeiten zur Erhöhung der Deiche fortgesetzt.

17.08.2002
14:30
Pegel Strombrücke 6,02 m
17.08.2002
12:50
Pegel Strombrücke 5,95 m
17.08.2002
10:00
Radio-SAW: Messungen: Mit der Elbe schwimmt kein Gift heran
17.08.2002
09:55

Volksstimme: Technisches Hilfswerk, Bundeswehr und hunderte freiwillige Helfer rüsten den Deich auf

Magdeburg - Über 200 Soldaten, rund 100 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes und unzählige freiwillige Helfer vom Schüler bis zum Ruheständler rüsteten gestern auf 12 Kilometer Strecke zwischen Turmschanzenstraße und Stadtgrenze Richtung Schönebeck den Elbedeich auf. Mit Holzpaletten, Sandsäcken und Folie wurde der Damm um etwa 70 Zentimeter erhöht.


Technisches Hilfswerk, Bundeswehr und hunderte freiwillige Helfer rüsten den Deich auf
"Jetzt gibt's Wichtigeres als Schule." Lars Paschke und Christopher Waßmus sind sich da einig. Die beiden Norbertusgymnasiasten meldeten sich beim THW zum Einsatz Deichbefestigung und schleppten Sandsäcke und Paletten und nagelten jene Konstruktion mit zusammen, die den Hochwasserschutz um einige Pegel-Zentimeter sicherer machen soll. Schließlich könnte jeder Zentimeter die Rettung vor der Flut bedeuten.

"Wir tun alles Menschenmögliche", sagt Kay Beyen, Gruppenführer des THW-Ortsverbandes Düsseldorf. Er ist mit 30 Leuten nach Magdeburg gereist und war gestern begeistert von den Heerscharen spontaner, freiwilliger Helfer: "Die Solidarität der Anwohner hier ist absolut super und ihre Hilfe sehr sinnvoll, denn wir kommen so viel schneller voran, als wir geplant hatten."

Bis heute Abend soll die komplette Deichanlage verstärkt sein. "Das schaffen wir", war sich auch Oberfeldwebel Gordon Maeckel vom Burger Transportbataillon der Bundeswehr sicher, das mit 200 Leuten die Sicherung Ostelbiens vor der Flut versucht. Mit Schubkarren und durch die Hände von Menschenketten beförderten die Soldaten - auch sie von vielen Helfern aus der ganzen Stadt unterstützt - Sandsäcke auf den Wall.

Das konnte Christian Werner nicht mit ansehen. "Das geht doch mit dem Radlader schneller", bot der Geschäftsführer einer Cracauer Baufirma spontan technische Hilfe samt Personal an. Die Bundeswehr nahm die dankend an. Werner, selbst auch in Cracau wohnhaft, stellt seine Firma derzeit komplett in den Dienst des Hochwasserschutzes, hilft auch Anwohnern beim Verfüllen von Sandsäcken und beim Transport vor die Haustüren. "Das ist ja wohl selbstverständlich", sagt der Mann, und er ist optimistisch: "Vielleicht kriegen wir hier nasse Füße, aber eine Katastrophe erwarte ich nicht."

Holger Platz und Rolf Warschun wollten gestern besser noch keine Prognose wagen. Der Ordnungsdezernent und sein Umweltamtschef fuhren mit dem Rad den Deich ab, um sich ein Bild vom Fortgang der Arbeiten zu machen. "Bis sieben Meter ist er ausgelegt, mit der Aufrüstung reicht er jetzt etwa für 7,60 Meter. Aber ob er wirklich hält, wenn das Wasser so hoch steigt und einige Tage stehen bleibt, das weiß niemand so genau. Das ist eine absolute Sonderbelastung", kann Platz die Sorgen der tausenden betroffenen Anwohner nicht zerstreuen.

"Mit 54 Leuten laufen wir jetzt rund um die Uhr in drei Schichten Deichwache", erklärt Umweltamtsleiter Warschun. Die Anlagen seien zwar in gutem Zustand, das Durchsickern von Wasser aber trotzdem zu erwarten. "Das wäre in geringem Maße aber ganz normal und nicht bedrohlich. Eine Katastrophe hätten wir erst, wenn der Deich wirklich an irgendeiner Stelle bricht", sagt Warschun und kann die Sorgenfalten nicht verstecken.

Fakt ist: Erreicht der Pegel in Magdeburg im Laufe der nächsten Woche doch noch eine Marke gen sieben Meter und steht so über Tage, weiß keiner - auch kein Experte - genau, was das bedeutet.

"Aber was nutzt jetzt auch das Spekulieren, da packe ich lieber an", sagt Fred Bergmann und schnappt sich eine dicke Rolle Folie, um die dahin zu transportieren, wo sie gerade gebraucht wird. Ihn, wie fast alle freiwilligen Helfer, ärgern die Gaffer, die gestern ungeniert mit Videokameras und Fotoapparaten am Deich im Wege standen.

Bergmann, ein Lehrer im Ruhestand, sagt: "Sollen die meinetwegen ein Foto schießen, aber wenigstens danach mitmachen. Das Bild nutzt ihnen nämlich gar nichts mehr, wenn's irgendwann samt Album und Mobiliar mit der Flut davonschwimmt.

17.08.2002
07:45
Pegel Strombrücke 5,83 m
17.08.2002
09:45

Regierungspräsidium Magdeburg: Koordination der Hilfsmaßnahmen läuft auf Hochtouren:

Im Regierungspräsidium Magdeburg läuft seit rund 48 Stunden die Koordination der Hilfsmaßnahmen für die Katastrophenschutzbehörden auf Hochtouren.
Allerdings kommt es vor Ort bereits jetzt zu massiven Behinderungen der Einsatzkräfte durch Sensationstourismus. Es wird dringend gebeten, dass alle Personen, die nicht vom Hochwasser betroffen sind, den gefährdeten Gebieten fern bleiben, da ansonsten eine effektive Arbeit der Hilfskräfte nicht gewährleistet werden kann! Durch das hohe Aufgebot an Schaulustigen wird die Arbeit der Einsatzkräfte verzögert und Personal gebunden, das an anderer Stelle dringend benötigt wird. Gaffer haben mit Platzverweisen aber eventuell auch mit einer Zwangverpflichtung zur Hilfsleistung zu rechnen. Gemäß § 21 Abs. 1 Katastrophenschutzgesetz sind die Katastrophenschutzbehörden berechtigt, jedermann zu Hilfsleistungen heran zu ziehen. Von dieser Möglichkeit soll verstärkt Gebrauch gemacht werden.

Ebenso wird darum gebeten, private Mobilfunkgespräche auf das Notwendigste zu beschränken, da die vorhandenen Netzkapazitäten von den Rettungskräften benötigt werden !

Erfreulich ist das hohe Maß an Hilfsbereitschaft und Solidarität aus der Bevölkerung, das sich in einer Vielzahl von privaten Hilfsangeboten dokumentiert. Freiwillige Helfer werden dringend benötigt, sollten sich aber auf jeden Fall an den zentralen Sammelstellen des entsprechenden Landkreises bzw. der Landeshauptstadt einfinden, damit der Einsatz sinnvoll koordiniert und eine effektive Verteilung gewährleistet werden kann. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass an weniger gefährdeten Stellen ein Überangebot an Helfern bestehen könnte, während diese an anderer Stelle dringender benötigt werden.
Sachspenden sollten zunächst über die Nottelefone des entsprechenden Landkreises bzw. der Landeshauptstadt angeboten werden.

Es wird nochmals gebeten, die Nummer der rund um die Uhr besetzten Bürger-Hotline des Regierungspräsidiums Magdeburg regelmäßig zu veröffentlichen:
0391/ 567 2000

17.08.2002
02:40
Hotline für Bürger Ab 14:00 Uhr können besorgte Bürgerinnen und Bürger im Innenministerium Rat
und Auskunft zur Hochwassersituation im Land erhalten. Unter 0391/567 56 00
stehen Ansprechpartner zur Verfügung. Darüber hinaus sind auch im
Regierungspräsidium Magdeburg unter der Nummer 0391/567 2000 fachkundige
Bedienstete zu erreichen.
17.08.2002
02:35
Es wurde eine weitere Telefonnummer für Betroffene eingerichtet um die 540 2222 zu entlasten. Es handelt sich um die Telefonnummer 0391 / 567 2000
17.08.2002
02:30
Zentrale Anlaufstelle für freiwillige Helfer in MD eingerichtet: Es ist die "Hermann-Gieseler-Halle" in der Wilhelm-Kobelt-Straße. Wer helfen möchte möge sich bitte dort melden !
17.08.2002
01:30
Pegel Strombrücke 5,63 m

16.08.2002

17:55

Landeshauptstadt Magdeburg: Tipps zum Gebäudeschutz

Wer sein Haus vor dem Hochwasser schützen will, sollte folgende Hinweise des Bauordnungsamtes der Landeshauptstadt berücksichtigen:

Für Neu-Einfamilienhäuser ohne Keller empfehlen die Experten vom Bauordnungsamt die Häuser ab einer Wasserhöhe von 0,90 Meter zu fluten. Begründet wird diese Empfehlung mit Besonderheiten bei der Konstruktion. Danach sind Häuser normalerweise mit sogenannten Frostschürzen ausgestattet. Diese Betonringe reichen bis etwa 0,80 Meter in den Boden. Ein Unterspülen bei fließendem Wasser ist daher unwahrscheinlich, muss jedoch beobachtet werden. Eine größere Gefahr besteht nach Einschätzung des Amtes dann, wenn eine solche Schürze fehlt.
Aufgrund der geringen Gebäudehöhe (z.B. eineinhalb-geschossige Häuser) können bei einer Wasserhöhe von 0,80 Meter Schäden durch Auftrieb entstehen. Wenn in einer solchen Situation versucht würde das Gebäude abzudichten, könnten demnach Wände/Decken vom Wasserdruck angehoben werden und Scheiben und Fenster reißen.

Das Amt gibt folgende Empfehlungen:

"Wir empfehlen die Gebäude vor eindringendem Schmutz zu sichern und ansonsten bei entsprechenden Wasserständen über 0.90 m zu fluten.
Die Fensterscheiben sollten im EG z.B. mit Pappe oder Holz vor umherschwimmenden Teilen geschützt werden. Rolläden nicht herunterlasse. Das Fluten geht am Besten durch die Haustür, die ggf. ausgehängt und in Sicherheit gebracht werden soll. Vor eindringendem schm,utz können decken o.ä. helfen.

Innentüren: aushängen und sichern.


3. Kanalisation/Entwässerung


Sind Häuser nicht mit Rückstauklappen ausgerüstet wird das Wasser ab 0,40 m durch WC, Duschen etc. eindringen.

Rohre, die unterirdisch leer sind oder z.B. Zisternen, die dicht sind, müssen unbedingt geflutet werden.

4. Heizung


Alle Heizungen im Erdgeschoss ausbauen. wenn das nicht geht, mit Haushaltsfolie einpacken
und Gashaupthahn schließen und mit Draht sichern.

Vorsicht bei Wiederinbetriebnahme.

5. Wasser

Hauptwasser schließen.

6. Elektro

Schraubsicherungen am Zähler raus, Sicherungskasten mit Haushaltsfolie abdichten.

Vorsicht bei Wiederinbetriebnahme.

Außenanlagen

Zisterne fluten, sicherstellen, dass Zisterne volllaufen kann. Lage evtl. markieren. Nach Ablaufen des Wassers sofort leerpumpen, da sonst Folgeschäden bei Regen drohen. Deckel evtl. sichern, so dass Helfer nicht hineinfallen können.
Uponalschacht fluten (Deckel auf), da sonst Auftriebschäden drohen.

Garagen (Fertiggaragen)

Tür öffnen und fluten.
Auf keinen Fall gegen Wasser sperren.

Nach abgelaufenem Wasser muss die Haustechnik durch Fachfirmen wieder in Betrieb genommen werden."

16.08.2002

17:25 Pegel Strombrücke 5,15 m
16.08.2002 17:20 Landeshauptstadt Magdeburg: Vorerst keine Evakuierung der vom Hochwasser bedrohten Stadtteile Aufgrund der aktuellen Prognosen müssen die vom Hochwasser bedrohten Stadtteile vorerst nicht evakuiert werden müssen. Zu diesem Entschluss kam der Katastrophenschutzstab unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf seiner Sitzung am heutigen Nachmittag. Wer seine Wohnung bereits verlassen hat, kann vorerst zurückkehren.

Nach den Expertenmeinungen des Stabes besteht jedoch kein Grund zur Entwarnung. Bereits auf seiner Sitzung am morgigen Samstag wird der Stab erneut über eine mögliche Evakuierung beraten. Zunächst können die Bürger Ostelbiens jedoch in ihren Wohnungen und Häusern bleiben. Außerdem sollten die Anwohner der betroffenen Stadtteile ihre bislang vorgenommen Schutzmaßnahmen auf jeden Fall aufrecht halten.

Die Sicherung eines etwa 12 Kilometer langen Deichabschnitts östlich der Elbe sowie die Schutzmaßnahmen im Bereich des Wittenberger Platzes werden unvermindert fortgesetzt.

Unterdessen sind insgesamt etwa 1.500 Hilfskräfte im Einsatz. Die bei der Hotline und dem Katastrophenschutzstab eingegangenen Hilfsangebote aus der Zivilbevölkerung sind überwältigend. Der Katastrophenschutzstab bitte deshalb um Verständnis, dass nicht alle Angebote sofort berücksichtigt werden können. "Dennoch sind wir weiterhin bestrebt, jedes Hilfsangebot, dass uns aus der Bevölkerung erreicht, anzunehmen", so der Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung Holger Platz. "In dieser schwierigen Situation ist es schön, dass sich die Magdeburger mit einer Welle der Hilfsbereitschaft gegenseitig so eindrucksvoll unterstützen."

16.08.2002 17:15 Landeshauptstadt Magdeburg:Verlängerte Ladenöffnungszeiten am Samstag (17.08.2002) und Sonntag (18.08.2002) Das Ladenschlussgesetz (LadSchlG) in der derzeitig gültigen Fassung läßt im § 23 eine Ausnahmeregelung in besonderen Fällen zu. Dieser Ausnahmezustand ist zum jetzigen Zeitpunkt für Magdeburg erfüllt. Deshalb wird für den 17.08.2002 und 18.08.2002 eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Danach dürfen Verkaufstellen in der Landeshauptstadt Magdeburg am Samstag, den 17.08.2002 in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr sowie am Sonntag, den 18.08.2002 in der Zeit von 06:00 bis 22:00 Uhr geöffnet sein.
Mit der Freigabe dieser zusätzlichen Öffnungszeiten können Versorgungsengpässe ausgeglichen werden. Insbesondere Baumarktbedarf, Artikel des täglichen Bedarfs und Lebensmittel stehen vor allem den von der Evakuierung betroffenen Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

16.08.2002 17:10

Landeshauptstadt Magdeburg: Sach- und Geldspenden gefragt

Obwohl die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger aus Magdeburg und dem Umland sehr groß ist, sind Sach- und Geldspenden nach wie vor willkommen". Mit diesen Worten kommentiert die Mitarbeiterin des Sport- und Schulverwaltungsamts Kerstin Richter die Situation an der Hermann-Gieseler Sporthalle, wo Sachspenden angenommen werden. Bis Freitagmittag, 16.August, wurden bereits knapp 600 Decken, 300 Campingbetten, über 150 Schlafsäcke und eine große Anzahl von Bettwäsche-Garnituren abgegeben. Viele Firmen haben durch Sachspenden dazu beigetragen, dass Hilfsbedürftige versorgt werden können. Aufgrund der großen Anzahl der potenziell Betroffenen besteht jedoch noch immer Bedarf. Insbesondere werden weitere Decken, Luftmatratzen und Campingliegen benötigt, um allen Bedürftigen einen Schlafplatz zu sichern.

Für Geldspenden hat die Stadt ein Spendenkonto eingerichtet. Die Bankverbindung lautet:

Konto-Nr: 14 00 01 01
BLZ 810 532 72
Kreditinstitut: Stadtsparkasse Magdeburg
Verwendungszweck: Hochwasser

16.08.2002

16:30 Pegel Strombrücke 5,09 m
16.08.2002 15:00 Pegel Strombrücke 4,93 m
16.08.2002 12:45

Volksstimme: Verkehrschaos in der City und östlich der Elbe

Magdeburg - In der Innenstadt, auf den Elbüberführungen und im ostelbischen Stadtgebiet ging gestern bis zum Abend zeitweise nichts mehr - Ab Mittag registrierte die Polizei ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen - Auf den Straßen der City drehte sich zunächst kaum noch ein Rad: Eine Blechlawine schleppte sich über den Breiten Weg, Autofahrer mussten viel Geduld aufbringen.


Straßen in Cracau waren am Abend dicht - Einsatz-Fahrzeuge genießen Sonderrechte
"Wir haben ab 13.23 Uhr Verkehrsmeldungen über den Rundfunk herausgegeben, um möglichst viele Kraftfahrer von der City fern zu halten", berichtete Tino Steinfeld, Mitarbeiter des Lage- und Führungszentrums der Polizei.

Und es kam im Verlauf des Nachmittags noch schlimmer: Stau von der Ernst-Reuter-Allee über den Breiten Weg bis zum Hasselbachplatz. Auch auf anderen wichtigen Magistralen bewegte sich nur noch wenig. Eine Demonstration junger Leute vom Wohnprojekt Ulrike in der Ernst-Reuter-Allee sorgte bis kurz nach 17 Uhr für zusätzliche Behinderungen.

Auto an Auto ebenfalls auf den Elbüberquerungen. Der "Pendelverkehr" zwischen dem ost- und westelbischen Raum nahm stündlich zu.

Viele Bewohner des ostelbischen Stadtgebiets brachten ihr Hab und Gut auf die andere Seite des Flusses - zu Bekannten und Verwandten, wo sie in den nächsten Tagen Unterschlupf suchen.

Die Lage spitzte sich am Abend auf den Straßen östlich der Elbe zu. Verkehrschaos vor allem im Stadtteil Cracau. Lastkraftwagen - hauptsächlich beladen mit Sandsäcken - bahnten sich ihren Weg zu den Elbdeichen.

Hinzu kam auch noch der Strom der Schaulustigen, die mit parkenden Fahrzeugen zu beiden Seiten des Flusses den Verkehr teilweise behinderten. Die Polizei appellierte in diesem Zusammenhang vor allem an diese Kraftfahrer, die Einsatzfahrzeuge, aber auch Anwohner nicht zu behindern. "Die Einsatzwagen - auch des Technischen Hilfswerkes - genießen Sonderrechte", betonte Tino Steinfeld.

Die Verkehrsdichte zog einen leichten Anstieg der Unfälle nach sich. Bis zum Abend krachte es 36-mal. Dabei wurden fünf Menschen leicht verletzt. Vorwiegend blieb es bei Auffahrunfällen mit Blechschäden.

16.08.2002 12:40

Volksstimme:Ostelbien bereitet sich auf das Schlimmste vor

Magdeburg - Vor allem die ostelbischen Stadtteile bereiten sich seit gestern auf die Evakuierung vor - Ob Kleingärtner, Hausbesitzer oder Mieter - alle wollen ihr Hab und Gut vor der großen Flut retten - Fenster werden zugemauert, Sandsäcke verteilt und Wohnungen leer geräumt. In den Pfeifferschen Stiftungen haben Rettungssanitäter bereits die ersten 40 Patienten in umliegende Kliniken gebracht.


Zwischen Untergangsstimmung und Arbeitswut
Die Sonne scheint und die Vögel zwitschern. Die Elbe ist leicht angeschwollen.

Nur die Sandsack-Burgen, die Blaulicht-Kolonnen des Technischen Hilfswerks und der Bundeswehr deuten auf die angekündigte Jahrhundertflut hin. "1,70 Meter hoch soll das Wasser hier überall stehen", erklärt Uwe Bunk und zeigt auf die Oberkante seines Fensters im ersten Obergeschoss. Er hat das Haus erst in diesem Jahr gekauft. Den Keller kann er nach der Flut gleich wieder renovieren. Zurzeit mauert er mit seinem Freund Oliver Kalkofen alle Türen und Kellerfenster zu. Sandsäcke werden gleich nebenan im Wasserstraßenneubauamt gefüllt. Die 120 Mitarbeiter packen alle mit an. "Wir bringen das komplette Inventar in die oberen Etagen. Mehr können wir schon gar nicht mehr tun", sagt Dieter Eichler vom Wasserstraßen-Neubauamt. Zu befürchten ist, dass auch an dieser Glasfassade bei einem so hohen Wasserstand die Scheiben bersten.

Im Stadtpark steht Stadthallen-Chef Hartmuth Schreiber mit seiner Videokamera und hält alles fest. "Wer weiß, wie es danach aussieht", sagt er. An der Stadthalle hat er nicht viel zu tun. "Wir kriegen die eh nicht dicht", meint Schreiber. Die Bördelandhalle gehört auch zu seinem Bereich. Dort seien extra aus Stuttgart Sandsäcke angefahren worden. Die ABM-Gesellschaft "AQB" hilft mit Einsatzkräften aus. "Rund um den Anlieferbereich wollen wir einen Damm bauen. Wenn die Flut wirklich kommt, ist der komplette Holz-Schwing-Boden betroffen, von den ganzen Lagern im Keller abgesehen", so Schreiber.

Das kleine Restaurant "Le Frog" am Adolf-Mittag-See ist bereits komplett leer geräumt. Mitarbeiter, Freunde und Freiwillige packen mit an und füllen 10000 Sandsäcke. Die Lebensmittel durfte Jens Burkart in der Johanniskirche einlagern. Dort ist es schön kühl. "Schließlich haben wir ja auch keinen Strom mehr", so der Geschäftsführer.

An die Sandsäcke sei er nur durch Beziehungen gekommen, wie früher zu DDR-Zeiten. Zwei Wochen lang rechnet der Gastronom mit der Notschließung seiner Gaststätte. Wenn alles gut geht. Jens Burkart: "Dem MDR hilft das Technische Hilfswerk mit schwerem Gerät, aber wir bekommen nicht mal einen Hinweis."

Monika Friedrich und ihr Team vom Pflegebereich Stadtpark beim Stadtgartenbetrieb stehen vor ihrem Grundstück. Sie schippen den Sand in Plastiktüten. "Richtige Sandsäcke gab es nicht mehr. Deshalb haben wir alles hoch geräumt in die oberste Etage. Die Gerätschaften haben wir in den Westteil der Stadt gebracht", erklärt Pflegebereichsleiterin Friedrich.

Auch am historischen Raddampfer "Württemberg" sind zahlreiche Arbeiter am Werkeln. Zum einen muss ein Tiefbaubetrieb die Baugrube für eine neue Abwasseranlage wieder schließen und zum anderen versuchen Mitglieder des Elbeschiffervereins den Dampfer vorm "Absaufen" zu retten. Der ist zwar auf Beton gebaut, doch gab es zahlreiche Löcher mit Bauschaum zu stopfen. Dieter Seebothe: "Der wird schon nicht wegschwimmen. Hoffen wir."

Helmut und Silke Weber sind Kleingärtner in der Sparte "Am Domfelsen". Sie räumen nur die wertvollen elektrischen Geräte aus der Laube. "Die Möbel lassen wir hier. Sandsäcke gibt es sowieso nirgends mehr", erzählt Silke Weber.

Sohn Oliver schneidet noch ein paar rote Rosen ab. Noternte gewissermaßen. "Hier wird wohl nichts mehr übrig bleiben", schätzt die Kleingärtnerin die Lage ein.

Unruhig ist auch Walter Hollenbach vom Sportboothafen Zollelbe: "Wir müssen unsere Anleger in der Höhe verlängern und alles vertäuen." 40 Sportboote und Yachten liegen im Hafen. Fünf Boote aus der Alten Elbe haben dort außerdem Asyl gefunden. Außerdem warten einige Durchreisende im Zollhafen die Flutwelle ab. "Bis 8 Meter dürften wir es heil überstehen", meint Hollenbach. Steigt das Wasser höher, müssen wir alles mit Seilen festhalten. Zum Glück ist hier kaum Strömung", so Hollenbach.

In der Hochschule Magdeburg-Stendal übt sich die Fachgruppe Wasserwirtschaft im Umgang mit Hochwasser. Bis zum Abend füllen die Studenten und Lehrkräfte auf dem Campus 30000 Sandsäcke und sichern die Keller.

Die Reitställe im Herrenkrug sind leer gezogen. Die Pferde hat der Reitverein bereits in Sicherheit gebracht. Das benachbarte Herrenkrughotel will heute seine Gäste nach Hause schicken und den Betrieb einstellen. Die Mitarbeiter müssen zur Sicherung Extra-Schichten einlegen und alle wertvollen Sachen in die oberen Etagen bringen.

"Wir haben uns schon ein Boot organisiert", erklärt Herrenkrug-Hoteldirektor Michel Roze.

Der Elbauenpark schließt am Freitag ab 20 Uhr bis auf weiteres. Elbauenparksprecherin Ehrengard Grude: "Wir sind alle mit vielen Helfern im Einsatz, um im Park alles in Sicherheit zu bringen."

Zum Abend wird bekannt, dass auch Plastik-Müllsäcke ausverkauft sind. Mobile Händler verkaufen dafür in Prester leere Säcke zum Wucherpreis für 1,30 Euro pro Stück.

16.08.2002 12:35 Zusätzliche Dämme in Magdeburg werden gezogen; Sandsäcke-Füllen im Akkord - in Magdeburg wird am Hafen ein eineinhalb Kilometer langer, zusätzlicher Damm errichtet, um das Wasser - wenn es denn kommt - zu bannen. Wann das Wasser kommt, kann derzeit niemand sagen, Angaben schwanken zwischen Samstagabend und Sonntag. Ministerien in Magdeburg entlang der Elbe und das Herrenkrug-Hotel sowie die Fachhochschule werden derzeit geräumt. Die Weiße Flotte bringt die Dampfer in Sicherheit. Auch im Ohrekreis und im Jerichower Land gilt Katastrophenalarm.
16.08.2002 12:30

Landeshauptstadt Magdeburg:Hochwasser-Schutzmaßnahmen für betroffene Magdeburger

Hochwasser-Schutzmaßnahmen für betroffene Magdeburger


Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Magdeburg gibt folgende allgemeine Hinweise für das Verhalten bei Hochwasser und Überschwemmungen bekannt: In Hochwassergebieten und bei Überschwemmungen drohen unter ungünstigen Bedingungen Infektionsgefahren. Mit einfachen Verhaltensregeln kann man sich schützen:

1. Die ausschließliche Verwendung von Trinkwasser aus dem Trinkwassernetz ist angeraten. Nutzen Sie kein Wasser aus Einzelbrunnen für die Trinkwasserversorgung. 2. Während der Hochwasserlage sollte auch Trinkwasser aus dem öffentlich Netz abgekocht werden.

Für die Nutzung von Lebensmitteln gilt:

1. Keine unnötige Bevorratung mit leicht verderblichen Lebensmitteln

2. Konserven vor dem Öffnen gründlich reinigen.

3. Obst und Gemüse, dass mit Überschwemmungswasser Kontakt hatte, auf keinen Fall roh essen.

Insbesondere allgemeine hygienische Regeln zur Entsorgung von Müll aus den zu verlassenden Wohnungen sind zu beachten. Weitere Fragen zum Schutz vor Infektionskrankheiten beantwortet die Bürgerhotline 540 22 22.

Für die Evakuierung sollten betroffene Bürger ein Notgepäck zusammenstellen. Dies sollte enthalten:

persönliche Medikamente, Verbandspäckchen, Heilpflaster usw.


netzunabhängige Rundfunkgeräte mit UKW und Mittelwelle
(Reservebatterien mitnehmen)


Dokumentenmappe (wasserdicht verpackt)


ausreichende Verpflegung und Kindernahrung (Achtung: keine

Kühlmöglichkeiten)


Trinkflasche, Essbesteck, Dosenöffner


Taschenlampe (Reservebatterien)


Schlafsack oder Decke, Luftmatratze oder Campingbett


Kleidung und Hygieneartikel


Ausweise, Geld und Wertsachen sind besonders wichtig!

16.08.2002 12:15 Aufgrund der aktuellen Lage scheinen Die Internet Provider in Magdeburg Probleme zu haben. Teilweise wurden bereits Server abgeschaltet. Sollte es zu Verzögerungen beim Aufbau der Seite kommen bitten wir um Geduld. Wir werden alles versuchen sie weiterhin mit den aktuellsten Informationen zu versorgen.
16.08.2002 10:00 Pegel Strombrücke 4,72 m
16.08.2002 05:00 Pegel Strombrücke 4,61 m
16.08.2002 02:10

20000 Magdeburger werden evakuiert:

Magdeburg - Sachsen-Anhalt bereitet sich auf ein Hochwasser noch nicht erlebten Ausmaßes vor - In vier Landkreisen galt gestern Katastrophenalarm - In Magdeburg sollen 20000 Menschen evakuiert werden: Auch Schönebeck wird heute evakuiert - Bei Bitterfeld brach gestern Mittag ein Damm, die Wassermassen der Mulde drohten die Stadt zu überschwemmen. Inzwischen wurde teilweise Entwarnung gegeben. Georderte Buse zur Evakuierung wurden vorerst geparkt. Prekär war die Lage auch in Dessau.

16.08.2002 02:10