Diese Seiten sollen der aktuellen Information zu Hochwasser in der Landeshauptstadt Magdeburg (Elbe und Nebenflüsse) dienen. Sie sind in erster Linie eine Bündelung bestehender Informationen im Netz.
23.01.2011

Alarmstufe 2 - Kontrolldienst: Die Alarmstufe 3 wurde aufgehoben. Die Schließung des Pretziener-Wehres erfolgt voraussichtlich am kommenden Wochenende 29.01./30.1..

20.01.2011

Pegel Strombrücke 6,28 m (HW 2002: 6,72 m, HW 2006 6,25 m)

Der Scheitel wurde gestern um 19:30 Uhr erreicht und hielt bis heute morgen um 01:45 Uhr bei 628 cm an.

19.01.2011 13:00

An den sächsischen Elbe-Pegeln fallen die Wasserstände. Der langgestreckte Hochwasserscheitel der ablaufenden Hochwasserwelle befindet sich heute im Raum Dessau- Aken. Im Raum Magdeburg wird nur noch ein leichter Wasserstandsanstieg erwartet. Am 20.01.2011 wird vermutlich der Pegel Magdeburg Strohmbrücke seinen Höchststand von 630 cm erreichen. Dies entspricht ungefähr dem Frühjahr-Hochwasser 2006 und liegt damit 40 cm unter dem Höchststand des Sommer-Hochwassers von 2002. (PDF)


Schönes Bild aus der Volksstimme mit Blick auf Westerhüsen, Salbke über die Innenstadt bis Prester.

17.01.2011 13:00 In der mittleren Elbe wird die Wasserführung zunächst weiter ansteigen. Entsprechend der aktuellen Hochwasservorhersage werden an den Pegeln Aken, Barby, Tangermünde und Wittenberge die Richtwerte der Alarmstufe 4 - Hochwasserabwehr überschritten. (PDF)
Am 20.01.2011 wird vermutlich der Pegel Magdeburg Strohmbrücke seinen Höchststand von 615 cm erreichen. Dies entspricht ungefähr dem Frühjahr-Hochwasser 2006 und liegt damit 60 cm unter dem Höchststand des Sommer-Hochwassers von 2002.
Die Stadtverwaltung hat unter 540-7777 ein Bürgertelefon geschaltet. Es ist von 8.00 bis 18.00 Uhr besetzt.
17.01.2011  

Bilder des Tages

 

16.01.2011   Alarmstufe 3 - Wachdienst: Pegel Barby überschreitetum 16:00 Uhr 590 cm, Pegel MD-Strombrücke 523 cm.
dies bedeutet:
Überflutung einzelner Grundstücke, Straßen oder Keller. Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen. Bei eingedeichten Gewässern steht das Wasser bis zur halben Deichhöhe.
Ständiger Wachdienst auf den Deichen durch die Wasserwehren. Durchführung von vorbeugenden Sicherungsmaßnahmen an Gefahrenstellen, Beseitigung örtlicher Gefährdungen und Schäden.
Beginn von Maßnahmen der Deichverteidigung; Auslagerung von Hochwasserbekämpfungsmaterialien an bekannte Gefahrenstellen.
14.01.2011 20:30

Pegel Barby überschreitet 590 cm, es gilt weiterhin Alarmstufe 2.


14.01.2011 09:30 Alarmstufe 2 - Kontrolldienst: (Pegel Barby 587cm) Das Landesamt für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen Anhalt vermeldet: Im tschechischen Einzugsgebiet steigt die Wasserführung in Elbe, Moldau und Eger weiter an. Des weiteren werden in der mittleren Elbe, oberhalb Pegel Barby, hohe Zuflüsse aus Mulde und Saale erwartet. Mit der aktuellen Hochwasservorhersage für die Elbe wird der Richtwert ( gemäß gültiger Bedienanweisung ) für die Öffnung des Pretziener Wehres mit steigender Tendenz vom 15. zum 16.01.2011 überschritten. Mit der Öffnung des Wehres wird daher am 15.01.2011 um 09:00 Uhr begonnen. (PDF)
     
25.04.2006  
11.04.2006 07:00 Alarmstufe 3 aufgehoben: Pegel Barby unterschreitet 590 cm,
Pegel Magdeburg-Strombrücke 5,45 m
Bei Zutreffen der aktuelle Wasserstandsvorhersagen wird das Pretziener Wehr am Freitag, den 14.04.2006 zwischen 07:00 Uhr und 13:00 Uhr geschlossen.
08.04.2006 01:00 Alarmstufe 4 aufgehoben: Pegel Barby unterschreitet 640 cm,
Pegel Magdeburg-Strombrücke 6,11 m
05.04.2006

00:00

Pegel Strombrücke 6,25 m (HW 2002: 6,72 m)

03.04.2006 11:00

Alarmstufe 4- Hochwasserabwehr - Pegel Barby 640 cm,
Pegel Magdeburg-Strombrücke 5,76 m

Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz hat seine Prognosen aufgrund der aktuellen Entwicklungen am Oberlauf der Elbe nach oben korrigiert. Für die Landeshauptstadt Magdeburg wurde bereits heute Alarmstufe IV festgelegt. "Der Stab ist deshalb ab sofort rund um die Uhr besetzt, ab morgen richtet die Stadtverwaltung ein Bürgertelefon ein", fasst der Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse, Holger Platz die Situation zusammen.
In Magdeburg werden alle Deiche der Elbe und der Umflut weiterhin rund um die Uhr bewacht. Seit heute sind die Deichwachen an orangefarbenen Westen gut erkennbar. "Bisher gibt es keine Auffälligkeiten an den Deichen", so Holger Platz. "Dennoch haben wir die Sandsackreserve aufgestockt, 2000 Sandsäcke stehen derzeit für den sofortigen Einsatz bereit." Zum Schutz der Hochwasseranlagen bleibt das Betreten und Befahren sämtlicher Deiche weiterhin verboten, Polizei und Stadtordnungsdienst kontrollieren die Einhaltung des Verbots.
"Um alle - derzeit unvorhersehbaren - Entwicklungen zu berücksichtigen, bereiten wir uns vorsorglich auf einen Pegelstand von 6,50 m an der Strombrücke vor", so Einsatzleiter Platz. "Wir gehen aber davon aus, dass die Höchststände vom Sommer 2002 nicht erreicht werden." Da die Deiche nach dem Sommerhochwasser 2002 verstärkt und im Bereich Herrenkrug auch erhöht wurden, sieht der Einsatzleiter nach wie vor keinen Grund zur Panik.Auf der Oststraße auf dem kleinen Werder und im Herrenkrug im Bereich der Tribüne der Rennbahn wird ab morgen dennoch ein 30 cm hoher Sandsackwall aufgebaut. "Diese Bereiche sind nach den aktuellen Prognosen am ehesten gefährdet, deshalb werden wir sie bis zum morgigen Abend besonders sichern."
Ebenfalls ab morgen wird die Stadt ein Bürgertelefon schalten. Von 8.00 bis 19.00 Uhr können sich die Bürger unter der Telefonnummer 540 77 77 über die aktuelle Hochwasser-Situation in Magdeburg informieren.
An der Furtlake und am Flughafensiel stehen Pumpen bereit, dort wird bei weiter ansteigenden Wasserständen abgepumpt.

02.04.2006  

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Magdeburg:

Ab sofort ist das Betreten der Deiche verboten!
In Magdeburg gilt aktuell Hochwasser-Alarmstufe III. Seit heute morgen sind rund um die Uhr Deichwachen auf den Elbdeichen im Einsatz, ab 22.00 Uhr werden auch die Deiche der Umflut rund um die Uhr bestreift.

Ab sofort ist das Betreten und Befahren aller Deiche verboten. „Dies gilt jetzt auch für die befestigten Abschnitte des Elberadweges und im Herrenkrugpark“, stellt Holger Platz, Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse klar. „Polizei und Stadtordnungsdienst werden die Einhaltung des Verbotes kontrollieren.“

An den Deichen gibt es bislang keine Auffälligkeiten. Das städtische Umweltamt und der Landesbetrieb für Hochwasserschutz haben die Beobachtung der Gräben intensiviert, um bei Bedarf Pumpen einzusetzen. „Bisher war an der Furtlake der Einsatz von Pumpen nicht erforderlich, sie ist aber sofort verfügbar“, erläutert Holger Platz die aktuelle Lage in diesem Bereich.

31.03.2006   Das Preziener Wehr wurde heute gezogen. (Hochwasservorhersage)

2002 bis
2006

 

Nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 wurden die Deiche an der Elbe in Magdeburg auf den damaligen Höchstwert von 6, 72 Meter ausgerichtet bzw. stabilisiert.
Diese Marke gilt seitdem als Bemessungswert. Als Zugabe, praktisch als Sicherheitspuffer für alle Eventualitäten, wurde im Durchschnitt ein Meter zugegeben. Die Deiche könnten statt 6, 72 demzufolge 7, 72 Meter Hochwasser verkraften.
Das betrifft zum Beispiel den Damm zwischen Randau und der Zollstraße. Der wurde zugleich auf 7 Kilometern Länge stabilisiert. In die Deiche wurden Spundwände gerammt, um ein Durchspülen und damit gefährliche Instabilität zu verhindern.
Allerdings haben nicht alle Deiche die großzügige Durchschnitts-H öhenbemessung. Im Herrenkrug waren nach 2003 die Schutzwälle um 60 und 70 Zentimeter aufgestockt und – bis auf einen – saniert worden. Hier allerdings könnte ein Hochwasser, das ca. 50 Zentimeter über der Jahrhundertmarke liegt, die Deiche überfluten.
Auf der Westseite der Elbe sei das Hochufer prägend. Hier drohe – bis auf Stellen wie am Petriförder – bei den gegenwärtig zu erwartenden Wasserständen keine Gefahr. Schon bei 6, 50 Meter und darüber hinaus aber ändert sich die Lage. Saalestraße, Lange Lake, Weidenwerder können fluten, die Hafenbecken überlaufen. Sandsackbarrieren sollen das verhindern.
Der 2002 gebrochene Sommerdeich am Salbker See wurde 2003 geschlossen.
Nach 2002 hatte es für alle Deiche, die nicht saniert oder erhöht wurden, Stabilitätsberechnungen gegeben. Die Anlagen sind ausnahmslos sicher.
Beim Deich der Alten Elbe an der Büchnerstraße habe es keine neuen Berechnungen oder Verstärkungen gegeben. Von der Höhe und der Breite her sei er wie eine Festung gegen das Hochwasser.
(Quelle: www.Volksstimme.de)

27.03.2005   Das Preziener Wehr wurde heute geschlossen.
22.03.2005 13:00 HOCHWASSERVORHERSAGEZENTRALE Elbe: Aktuelle Hochwasservorhersage Magdeburg
22.03.2005   Informaionen der Landeshauptstadt Magdeburg
Presse: Volksstimme
22.03.2005   Das Preziener Wehr wird um 10:00 Uhr gezogen. (Hochwasservorhersage)
Trotz des Öffnens des Wehres muss in Magdeburg mit leichteren Überschwemmungen gerechnet werden, teilte der kleine Krisenstab mit. Das betreffe vor allem die nahe der Elbe gelegenen Kleingärten in Westerhüsen und am Salbker See sowie einige Bereiche des Herrenkrugs, sagte der Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse, Holger Platz.
21.03.2005 12:30

Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz rechnet damit, dass Mulde, Saale und Elbe in den kommenden Tagen noch ansteigen. Deswegen soll voraussichtlich morgen am 22.03.05 um 09:00 Uhr das Pretziener Wehr gezogen werden.

21.03.2005 06:50 Am 22.03.05 könnte die Alarmstufe 2 erreicht werden (Kontrolldienst - siehe Alarmstufen). Nach der jetzigen Voraussage könnte zwischen dem 23.3.05 und dem 24.03.05 die Alarmstufe 3 (Wachdienst) erreicht werden.
     
25.04.2003 17:00

Unsere Serverstatistik vom Hochwasser 2002

01.04.2003  

Pressemitteilung der Staatskanzlei zum Abschlussbericht der „Arbeitsgruppe Hochwasser“

17.01.2003 15:00

Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW):
In der gesamten Elbe ist eine fallende Wasserführung zu verzeichnen. Das Schließen des Pretziener Wehres wird voraussichtlich am 20.01.03 ab 08.00 Uhr erfolgen.
Derzeit gilt noch Alarmstufe 2 für die Elbe in Magdeburg.

16.01.2003
16:00

Landeshauptstadt Magdeburg: Elbe auf dem Rückzug, Grundwasser nicht
Die Hochwasser-Situation an Elbe und Umflut hat sich auch heute weiter entspannt. Die Elbe ist auf dem Rückzug, voraussichtlich am kommenden Montag kann das Pretziener Wehr geschlossen werden. Keine Entwarnung gibt es an den Vorflutern und beim Grundwasser.
"Da der Boden in tieferen Schichten noch immer gefroren ist, kann das Schmelzwasser nicht versickern", nennt Feuerwehrchef Helge Langenhan den Grund für die teilweise übervollen Flüsschen und Gräben im Stadtgebiet von Magdeburg. An der Furtlake bleibt das THW mit Pumpen im Einsatz, dort gibt es derzeit keine Alternative, die Wassermassen einzudämmen. "Entspannen wird sich die Lage erst, wenn das Steingrabensiel wieder geöffnet werden kann", so Helge Langenhan. Das wird frühestens drei Tage nach Schließung des Pretziener Wehres sein, also nicht vor Mitte kommender Woche. Dann kann das Wasser aus der Furtlake in den Umflutkanal abfließen.

10.01.2003 12:45
Pegel Strombrücke 5,86 m (WSA Magdeburg)
   
     
     
09.09.2002 18:00 Landeshauptstadt Magdeburg: Zahlen und Fakten zum Sommer-Hochwasser 2002
26.08.2002 01:00

Ende: Landeshauptstadt Magdeburg: Katastrophenalarm wird um 01:00 aufgehoben.

19.08.2002 22:00

Pegel Strombrücke 6,72 m

15.08.2002 10:00
Der Oberbürgermeister in der Funktion des Hauptverwaltungsbeamten (HVB) ruft den Katastrophenalarm für Magdeburg aus.
14.08.2002: 07:00 Beginn: Stadt Magdeburg beruft Katastrophenstab ein

Stand: 25-Jan-2011
Aktuelle Zeit: Wednesday, 22.02.2012 23:15